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IRIS Plus 2019-1 - Die Förderung der unabhängigen audiovisuellen Produktion in Europa (2019)

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IRIS Plus 2019-1 - Die Förderung der unabhängigen audiovisuellen Produktion in Europa
Observatoire européen de l'Audiovisuel
978-92-871-8951-6
Format :
Papier
Langue :
Allemand
Type de document :
Livre
Dimensions :
A4
Nombre de pages :
109
Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
6,00 € / 6.00 $US
HT
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Der Begriff Unabhängigkeit steht je nach Kontext für unterschiedliche Dinge. Tatsächlich verwenden die Filmwirtschaft und der audiovisuelle Sektor unterschiedliche Definitionen von Unabhängigkeit. Auch die Gesetzgebung nutzt den Begriff der Unabhängigkeit mit Blick auf das jeweilige Ziel. So spricht etwa die EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste von der Unabhängigkeit von Fernsehveranstaltern. Zumindest theoretisch sind also Produktionen eines großen Hollywood-Studios im Sinne dieser Richtlinie unabhängig. Interessant, nicht wahr?

Die vorliegende Publikation soll einen Überblick über viele wichtige Fragen zur unabhängigen Produktion von Filmen und audiovisuellen Werken in Europa geben, unter anderem über Marktzahlen, internationale und nationale Vorschriften, Branchenvereinbarungen und die Rechtsprechung.

Kostenloser Download der PDF-Version von der Informationsstelle-Website
Zusammenfassung
1. Hintergrund
1.1. Definition und Rolle unabhängiger audiovisueller Produktionen
1.1.1. Historischer Hintergrund des Begriffs „unabhängige Produktion“
1.1.2. Umfang der Definition 1.2. Merkmale der unabhängigen Produktion
1.2.1. Größe unabhängiger Produktionsfirmen
1.2.2. Art der betroffenen Werke
1.2.3. Eigentum an Rechten
1.3. Die Rolle der unabhängigen Produktion für kulturelle Vielfalt und Demokratie
1.4. Dimensionierung der unabhängigen Produktion: Fallstudie Fernsehfilm
1.4.1. Hintergrund: Produktion von Fernsehfilmen und -serien in der Europäischen Union
1.4.2. Annäherung an den Marktanteil unabhängiger Produktionen
2. Internationaler und europäischer Rechtsrahmen
2.1. Internationaler Rechtsrahmen
2.1.1. UNESCO
2.1.2. Europarat
2.2. EU-Rechtsrahmen
2.2.1. Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste
2.2.2. Creative Europe
3. Innerstaatliche Rechtsrahmen
3.1. Überblick
3.1.1. Definitionen
3.1.2. Verpflichtungen zu Finanzinvestitionen in unabhängige Produktionen und Quotenverpflichtungen
3.1.3. Direkte und indirekte öffentliche Förderung unabhängiger Produktionen
3.2. Nationale Beispiele
3.2.1. AT - Österreich
3.2.2. BE – Belgien
3.2.3. FI - Finnland
3.2.4. FR - Frankreich
3.2.5. GB - Vereinigtes Königreich
3.2.6. IE - Irland
3.2.7. IT - Italien
3.2.8. NO - Norwegen
3.2.9. PT - Portugal
4. Branchenvereinbarungen
4.1. DE - Deutschland
4.1.1. Eckpunktevereinbarung
4.2. FR - Frankreich
4.2.1. Vereinbarung France Télévisions 2019–2022
4.3. GB - Vereinigtes Königreich
4.3.1. Verhaltenskodizes
4.3.2. Geschäftsbedingungen
5. Rechtsprechung
5.1. Gerichtshof der Europäischen Union
5.2. Frankreich
6. Aktueller Stand
6.1. Eine schwierige Landschaft im Wandel
6.1.1. Öffentliche Unterstützung für unabhängige Produktionen
6.1.2. Das Aufkommen von Online-Plattformen und OTT-Anbietern
6.1.3. Neue technologische Innovationen
6.1.4. Neue Geschäftsmodelle
6.2. Auswirkungen der illegalen Verbreitung auf die Film- und Fernsehwirtschaft
7. Anhang