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IRIS Plus 2021-1 - Diversität und Inklusion im europäischen audiovisuellen Sektor (2021)

  • Neuf
IRIS Plus 2021-1 - Diversität und Inklusion im europäischen audiovisuellen Sektor
Observatoire européen de l'Audiovisuel
978-92-871-9056-7
Format :
Papier
Langue :
Allemand
Type de document :
Livre
Dimensions :
A4
Nombre de pages :
132
Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
11,00 € / 11.00 $US
HT
Was kann Europa für mehr Diversität und Inklusion in Film, Fernsehen und VoD tun?

In Europa gibt es einen bedeutenden Bestand an Gesetzen und Rechtsprechung, die Diskriminierung aus vielen Gründen verbieten. Auf nationaler Ebene haben Gesetzgeber und Regulierungsbehörden eine Vielzahl von Instrumenten und Mechanismen zur Verfügung gestellt, um Gleichberechtigung zu fördern und Diskriminierung zu bekämpfen, z. B. indem sie den Sendern, insbesondere den öffentlich-rechtlichen, Verpflichtungen auferlegen. Filmfonds machen öffentliche Fördermittel von der Erfüllung von Gleichstellungs- und Diversitätskriterien abhängig. Und über die staatliche Intervention hinaus ist auch die europäische audiovisuelle Industrie aktiv geworden und hat neue Strategien eingeführt, die auf die Erhöhung der Vielfalt und die Förderung der Inklusion in der Branche abzielen.

Diese Publikation stellt eine Auswahl dieser Vielfalt an Maßnahmen dar, um nicht nur all die gute Arbeit zu veranschaulichen, die in den letzten Jahren geleistet wurde, sondern auch um Defizite und Herausforderungen für die Zukunft aufzuzeigen.
1. Hintergrund 
1.1. Diversität und Inklusion – was ist darunter zu verstehen? 
1.2. Diversität und Inklusion off-Screen 
1.3. Diversität und Inklusion on-Screen 
1.4. Diversität und Inklusion – was kann man tun, um sie zu verwirklichen?
2. Internationaler Rechtsrahmen und EU-Rechtsrahmen 
2.1. Maßnahmen internationaler Organisationen 
2.1.1. Der Rechtsrahmen der Vereinten Nationen
2.1.2. Der Rechtsrahmen des Europarats 
2.2. Maßnahmen der Europäischen Union 
2.2.1. Nichtdiskriminierung und Gleichstellung 
2.2.2. Geschlechterdiversität und Inklusion im audiovisuellen Sektor
2.2.3. EU-Programme und Initiativen
2.3. Sektorale Initiativen
2.3.1. Initiativen des EFAD 
2.3.2. Initiativen der EPRA
2.3.3. Initiativen der ERGA 
3. National
3.1. Sektorale Rechtsvorschriften für Rundfunk und VoD
3.1.1. Vereinigtes Königreich
3.1.2. Frankreich
3.1.3. Spanien 
3.1.4. Belgien (Französische Gemeinschaft Belgiens) 
3.2. Kriterien für die öffentliche Förderung
3.2.1. Gender
3.2.2. Linguistische Minderheiten
3.2.3. Ethnische, soziale und religiöse Vielfalt
4. Bewährte Praktiken in der Film- und Fernsehbranche
4.1. Strategien und Instrumente
4.1.1. Sektorale Empfehlungen 
4.1.2. Monitoring und Datensammlung 
4.1.3. Diversitätschartas, Labels und Zertifizierungen
4.1.4. Aktionspläne, Strategien und Leitlinien 
4.2. Sensibilisierungsinitiativen
4.2.1. Kampagnen und Veranstaltungen 
4.2.2. Schaffung von Netzwerken und Allianzen
4.2.3. Die Rolle von NROs 
5. Rechtsprechung
5.1. Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
5.1.1. Allgemeine Grundsätze
5.1.2. Aufstachelung zu Hass und Diskriminierung 
5.2. Gerichtshof der Europäischen Union
5.2.1. Geltungsbereich 
5.2.2. Unmittelbare Diskriminierung
5.2.3. Mittelbare Diskriminierung 
5.2.4. Belästigung
5.2.5. Rechtfertigung einer weniger günstigen Behandlung 
5.2.6. Schutzgründe
6. Aktueller Stand
6.1. Im Bereich Gleichstellung und Nichtdiskriminierung bleibt noch viel zu tun 
6.2. Keine Regulierung für das Internet 
6.3. Nutzen und Risiken bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz für Content-Moderation 
6.4. Abschließende Bemerkungen